Der Eurotarif für die Ferien - Mit dem Handy ins Ausland
Gerade sind die Sommerferien losgegangen und die Reisevorbereitungen laufen auf vollen Touren. Eurotarif hin, und Reiseversprechen her - mit welchem Anbieter kann ich günstig im Urlaub angerufen werden oder selber ein paar SMS vom Strand verschicken?
Prepaid-Anbieter
Mehrere Prepaid-Anbieter haben sich mittlerweile den Eurotarif (28 Cent ankommende, 58 Cent abgehende Gespräche in EU-Ländern) zueigen gemacht. Wenn Sie also im Moment vor der Entscheidung stehen, sowieso den Provider wechseln zu wollen, empfiehlt es sich die folgenden Mobilfunkanbieter in Erwägung zu ziehen:
- Smobil führt am 29 im Juli dem Eurotarif ein. Die Besonderheit hier ist: die relativ günstigen Roaming-Preise gelten auch für die Schweiz und die Türkei - zwei nicht unbedeutende Urlaubsländer (Änderung 11.08: Smobil berechnet den Kunden wohl - trotz anderslautender Pressemeldung - doch NICHT die Euro-Tarif Preise in diesen beiden Ländern). Auch in Deutschland bietet Smobil durchschnittlich attraktive Konditionen im ausgezeichneten Vodafone-Netzwerk.
- Die Vodafone CallYa-Karten sind mit der standardmäßig aktivierten Optionen "Reiseversprechen" durchaus auch eine Überlegung wert. So kann man mittlerweile recht günstig (zu den gleichen Konditionen wie in Deutschland inklusive einer Fixgebühr in Höhe von 0,75 €) aus 33 Ländern bei freier Netzwahl den Lieben zuhause vom Urlaub berichten. Auch wenn diese sich nach dem Wohlergehen erkundigen wollen, ist dies mit 0,75 € fix und ansonsten bis zu 60 kostenlosen Minuten wirklich zu verschmerzen. Für Vodafone spricht hier auch, dass die Datennutzung über die so genannten "WebSessions" wirklich komfortabel und vergleichsweise kostengünstig möglich ist. Wer also den eigenen Laptop mit einer UMTS Karte mit in die Finka nach Spanien nimmt zahlt dort pro 24 Stunden Nutzung etwa 15 €. Das ist ein Preis, der selbst mit lokalen Prepaid-Karten nur schwer zu schlagen ist!
- Simply dagegen will sich bis zum 21. Oktober Zeit lassen die Roaming-Tarife umzustellen. Deshalb: für diesen Urlaub - Finger weg!