telfish für Finanz-Experten
In einer Kooperation mit der Deutschen Versicherungsbörse (www.deutsche-versicherungsboerse.de) bietet telfish nun Maklern und Finanz-Experten im weitesten Sinne eine Lösung zur Optimierung des Telekommunikations-Budgets ihrer Kunden an.Weitere Infos hier: Kostenersparnis für den Kunden auch bei Mobilfunktarifen – Cross-Selling für den Versicherungsvermittler
telfish für Finanzexperten - experten.de
In einem aktuellen Interview hat die Finanz-Experten Community experten.de Fragen zum Einsatz der telfish Mobilfunk-Suchmaschine gestellt.
Das Fazit ist, dass telfish in Zusammenarbeit mit Experten aus der Finanzbranche durchaus ein hilfreiches Werkezug sein kann, um Kunden noch umfangreicher und besser zu beraten. Kundenkreise, die gerade nicht online-affin sind und trotzdem oder gerade deswegen monatlich horrende Handyrechnungen bezahlen, lassen sich so effektiv erreichen.
Handelsblatt - Blackberrys Bastelstunde
Axel Postinett berichtet im Nachgang der CEBIT über einige Neuerungen im Mobilfunk-Markt. Er bat uns zu den aktuellen Datentarifen fürs Handy Stellung zu nehmen und hier gibts die letzten Weisheiten:
Privatkunden mit gelegentlicher Datennutzung im Inland sollten passend zu Diensten wie Momail einen Provider aus dem E-Netz buchen, rät Thomas Schlenkhoff von der Tarifberatung Telfish. Er hält derzeit E-Plus mit Simyo (24 Cent pro Megabyte und Abrechnung alle 10 Kilobyte) für eines der fairsten Angebote. BildMobil habe zwar über das D-Netz eine bessere Netzabdeckung und sei mit 35 Cent pro Megabyte ebenfalls recht günstig, allerdings gebe es Probleme mit dem Datentransfer. Zudem ärgert Schlenkhoff die Blockierung verschiedener E-Maildienste, um das eigene Geschäft anzukurbeln.
Genaues Studium der Tarife lohnt sich immer, weiß Schlenkhoff: Der günstigste Anbieter nimmt für 5 Megabyte Datentransfer monatlich keine fünf Euro — ein exotischer Ausreißer bis zu 100 Euro. Ein anderes Kriterium ist der Umgang mit der E-Mail. Während Momail eine Antwort auf eine Yahoo-E-Mail automatisch mit der gewohnten Absenderkennung Yahoo zurückgeschickt, beantworten andere Provider wie Vodafone eingesammelte E-Mails in ihren Billig-Tarifen nur mit der Absender-Kennung des eigenen E-Mail-Kontos. Nachteil: Der Empfänger könnte durch die geänderte Adresse verwirrt werden.
(Handelsblatt, 7.3.08)
FAZ am Sonntag - Fünf Fehler bei der Auswahl des Handytarifs
Patrick Bernau, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, hat einen guten Artikel zur Auswahl des richtigen Handytarifs verfasst. Die fünf Schritte zum richtigen Vertrag sind:
- Genau wissen wieviel man telefoniert
- Vorsicht bei Pauschaltarifen
- Möglichst viele Preise vergleichen
- Den Minutenpreis ins eigene Netz nicht überschätzen
- Regelmässig auf neue Tarife reagieren.
Damit hat er uns aus dem Herzen gesprochen - und er empfiehlt - telfish.com.
One more thing…
Wir sind stolz darauf, dass wir ab sofort auch bei einer der reichweitenstärksten Websites in Deutschland zu finden sind: telfish kooperiert mit Spiegel Online und ist in den Services auf der Homepage des einflussreichen deutschen Magazins zu finden - so etwa ganz unten auf der Startseite unter “Handytarife”. Mal sehen, wann “Fakten, Fakten, Fakten” folgen :-)Frohe Weihnachten!
Frohe Weihnachten
und erholsame Feiertage wünscht das telfish-Team! Möge es weiter so spannend und innovativ im nächsten Jahr zugehen. Wir freuen uns darauf.
Rahmenvertrag für Geschäftskunden im Vergleich
Seit Anfang diesen Monats bietet die telfish GmbH auch Geschäftskunden die Möglichkeit ihre Rahmenverträge mit E-Plus, Vodafone, T-Mobile oder O2 individuell vergleichen zu lassen. Ein Rahmenvertrag ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass er individuell für den Kunden angepasst wird. D.h. der Vergleich mit anderen Rahmenverträgen gestaltet sich daher schwieriger als mit den Konsumenten-Handytarifen.Durch die Kooperation mit auf Geschäftskunden spezialisierten Unternehmensberatungen lassen sich aber auch hier für unsere Kunden massive Einsparungen realisieren. Entweder indem mit einem dieser Beratungsunternehmen der bestehende Rahmenvertrag nachverhandelt wird, oder indem ein neuer, besserer Rahmenvertrag abgeschlossen wird.Falls Sie Interesse haben diesen Service zu nutzen, kontaktieren Sie unsere Geschäftskundenbetreuung unter business@telfish.com oder rufen Sie uns an: (0761) 4587735.Auch hier sind Einsparungen bei den Handykosten in Höhe von 50% keine Seltenheit.
Handytarife - Anrufe aus Deutschland ins Ausland
Ab sofort können die Nutzer von telfish.com noch mehr Geld sparen. Handytelefonate aus dem deutschen Handynetzen ins Ausland kosten bei praktisch allen Anbietern ein Vermögen. Die Spannen bei diesen Anrufen sind astronomisch hoch, da die Switching-Costs für einen Anruf aus etwa dem E-Plus Netz ins deutsche Festnetz praktisch genau so hoch sind wie ins britische Festnetz. Wobei die Gebühren für Auslandstelefonate gerne mal 1000% mehr kosten können als ein Anruf ins deutsche Festnetz.
Deshalb berechnet die Mobilfunk-Suchmaschine telfish.com mittlerweile für Nutzer die regelmässig von Deutschland ins Ausland telefonieren das Einsparpotenzial unter Berücksichtigung des Dienstes sparruf.de.
Dabei kann der Nutzer unter “Erweitert” eine Schwelle einstellen, die als Mindesteinsparung monatlich entstehen muss, damit sich die Nutzung eines solchen Dienstes zusätzlich zu seinem Handytarf lohnt. Standardmässig steht diese Schwelle auf fünf Euro.
Probieren Sie es aus und lassen Sie uns wisse wie es Ihnen gefällt - und vor allem - viel Spaß beim Sparen!
HZ/NZ - was bedeutet dieser Regler bei telfish?
Der Regler “HZ/NZ” stellt die zeitliche Verteilung aller Dienst-Nutzungen ein. HZ steht für Hautpzeit und gilt Montags bis Freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr.
Die Nebenzeit (NZ) gilt Montag bis Freitag 18:00 bis 23:00 Uhr und Samstags/Sonntags von 9:00 bis 23:00 Uhr.
Zwischen 23:00 und 8:00 bzw. 9:00 Uhr am Wochenende werden bei der Nutzung der Regler keine Anrufe, SMS, MMS etc. erzeugt.
Wenn Sie Ihre eigenen Dokumente hochladen, werden diese natürlich exakt durchgerechnet.
connect - Handykosten sparen - News

Online gibt’s den Artikel von Seite 11 unter http://www.connect.de/news/Handykosten-sparen_289466.html .
connect - Handykosten sparen
Das Magazin connect berichtet in der aktuellen Ausgabe ausführlich über telfish:
“Erstens können Sie mit einem in aller Bescheidenheit genialen , weil individuell konfigurierbaren Tarifrechner den für Sie günstigsten Handytarif finden. […] Noch Cent-genauer wird’s wenn Sie auf “Jetzt Rechnung analysieren!” klicken. Dann kalkuliert der Rechner Ihre letzten Telefonrechnungen für alle Tarife durch und nennt Ihnen das gemittelte Optimum.” (Seite 3)
Auf Seite 11 wird der Tarifrechner von www.connect.de ausführlicher vorgestellt: “Damit sie nicht jeden Monat Geld aus dem Fenster schmeißen, zeigt Ihnen connect in Kooperation mit dem Online-Dienst telfish, welcher Tarif für Sie am günstigsten ist.”
connect, 11_2007, Seite 3 und 11
telfish auf der OMD ‘07

Wir werden am Dienstag in Düsseldorf auf der OMD sein. Wer uns immer schon einmal persönlich treffen wollte - bitte einfach mal zum Hörer greifen: 0761 4587735.
Die Taktung - Discounters Liebling
Die Taktung, d.h. die kleinste Zeiteinheit eines Telefongesprächs, hat einen ungeahnt starken Einfluß auf den durchschnittlichen Minutenpreis. Im Mobilfunkbereich sind heute Taktungen von 60/60 bis hin zu 60/1 (lies - die erste Minute wird immer komplett abgerechnet, danach sekundengenau) üblich.
Je nach Verteilung der Gesprächsdauern (Viele Kurze oder viele lange Gespräche) eines Nutzers ergibt sich ein Preisaufschlag durch die jeweilige Taktung eines Handytarifs.
Hintergrund: Die Einstellung “Durchschnittliche Gesprächsdauer” (bei den telfish.com Reglern) stellt die durchschnittliche Gesprächsdauer und nicht die Dauer jedes einzelnen Gesprächs ein. Dies ist erforderlich, da eine statistische Verteilung um einen Mittelwert eine deutlich realitätsnähere Berechnung ergibt.
Das merkt man leicht, wenn man ein Beispiel durchrechnet. Wenn jedes Gespräch genau 60 sec lang ist, und das ist in vielen Handytarifrechnern oft die Voreinstellung, kosten 100 Min bei Fonix etwa 9,90 EUR. Niemand wird aber so telefonieren. Viele Gespräche werden kürzer sein als 60 sec, manche auch länger.
Daraus ergibt sich, dass der “echte” Nutzer im Schnitt deutlich mehr zahlt als angegeben (bei 60/60 Taktung über 50% mehr!!); in der wissenschaftlichen Literatur wird mittlerweile übereinstimmend eine Gamma-Verteilung als die realistischste Annäherung angenommen. Diese liegt auch dem telfish-Modell zugrunde, wobei der per Regler eingestellte Wert der durchschnittlichen Gesprächsdauer den Mittelwert der Verteilung entspricht. (Wikipedia Gamma Verteilung). Der Kerncharakter ist einfach gesagt: Viele kurze, wenig lange Gespräche.
Das muss natürlich nicht auf jeden zutreffen, tut es aber im Schnitt auf die meisten Nutzer - wie das halt so ist in der Statistik.
Einige Beispiele mit aktuellen Discountern, mit den echten Minutenpreisen:
- ALDI - 60/1 - 17 ct
- BASE Zero - 60/60 - 15 ct
- Simyo - 60/1 - 18 ct
- Smobil - 60/1 - 24 ct
- Callmobile - 60/60 - 21 ct
- FONIC - 60/60 - 14 ct
- Crash 5 - 60/60 - 7,5 ct
Annahme: Gemäß Gamma-Verteilung, d.h. 60/60 etwas über 50% Aufschlag, 60/10 etwa 30% und 60/1 20%, 1/1 0% Aufschlag - ohne Berücksichtigung von Provider-internen Gesprächen und Gesprächen außer Festnetz D, bei durchschnittlicher Gesprächsdauer
Sieht irgendwie ganz anders als der Preis auf der Werbebroschüre aus!
Mono & ASP.net & EC2 & eigenes Hosting im Vergleich
Mal Rauchzeichen aus der Technik, die zu Schade wären, sie einfach verschwinden zu lassen. Da wir mit telfish.com derzeit an die Auslastungsgrenze unserer aktuellen Lösung stoßen, schauen wir uns nach verschiedenen, gut skalierenden Lösungen um (Achtung: SEEEEHR technischer Artikel - nix für un-Geeks):
Aktuell im Vergleich. C#-Code unter ASP.Net und WindowsServer 2003 und VMWare und Hardware vs. C#-Code unter Mono und Linux und XEN.
Im Vergleich dabei: Der Einsatz eines Gentoo/CentOS Images in der Elastic Computing Cloud von Amazon mit Mono.
Vorweg - Geschwindigkeit: Mit unserer Anwendung ist Mono etwa zwei- bis dreimal langsamer als der Einsatz direkt unter .NET und Windoof. Das war in etwa auch das Ergebnis eines Tests vor zwölf Monaten. Das Mono-Project scheint mehr an der Adaption von .NET 2.0 als an der Optimierung der Laufzeitumgebung gearbeitet zu haben.
Interessanterweise mussten wir aber nur sehr wenig Code anfassen, um unter Mono 1.2.5 lauffähig zu sein. Die ganze, mittlerweile sehr komplexe Anwendung mit über 100.000 Zeilen Code, lief quasi “aus der Box”. Dickes Lob an die Mono-Mannschaft schon mal dafür!
Der Einsatz in der Amazon EC2 stellte sich aber als weniger wirtschaftlich heraus als ursprünglich gedacht. Unsere Anwendung, die Mobilfunk-Suchmaschine telfish.com, ist extrem rechenintensiv. Die von Amazon angegebenen Specs, etwa 1,7 GHz CPU, sind etwas optimistisch. Mir scheint, das ist in etwa ein älterer Single-Core CPU-Wert. Dann scheint es aber in etwa zu stimmen. Einige JatMark Werte dazu:
- JatMark w/ Sun JRE under Windows on Core 2 Duo 2.0 GHz (running only one core): 258 sec
- JatMark w/ Sun JRE under Linux in VMWare on Core 2 Duo 2.0 GHz (running only one core): 269 sec
- JatMark w/ Sun JRE under Windows in VMWare on Dual-Core Opteron 1212 2 GHz(running only one core): 334 sec
- JatMark w/ Sun JRE under Windows on Pentium M 1.7GHz: 385 sec
- JatMark w/ Sun JRE under Linux Cent OS5 in Amazon EC2 VM: 557 sec
Das ist nicht berauschend und macht letztlich den Business Case für unsere Anwendung kaputt. Schön ist das Konzept der Amazon EC2 aber schon: Keine Vertragslaufzeit und Computing Power auf Abruf. Für weniger rechenintensive Anwendungen sicher einen Versuch wert.
telfish für Bastler
Sie wollen Ihr eigenes Telekommunikationsprofil bauen? Ihr EVN wird von uns nicht gelesen und Sie haben zuviel Zeit? Sie sind einfach wahnsinnig neugierig und wollen mal sehen ob das wohl alles so stimmt bei telfish.com?
BYO EVN!
Build your own Einzelverbindungsnachweis.
telfish EVN im XML-Format
Neben all den offiziellen Rechnungsdokumenten der Mobilfunkanbieter können Sie einen eigenen EVN im telfish XML-Format hochladen und durchrechnen lassen. Damit haben Sie vollständige Kontrolle über das zugrundeliegende Kommunikationsprofil und können auch Details beeinflussen, die sich nicht über die Regler einstellen lassen, wie z. B. die exakte Anzahl der Gespräche oder die genaue (nicht nach einer Zufallsverteilung festgelegte) Gesprächsdauer.
Probieren Sie es aus! Eine Vorlage zum herunterladen und selber bearbeiten finden Sie hier.
Welche Dokumente liest telfish.com
Die Mobilfunk-Suchmaschine wertet die folgenden Einzelverbindungsnachweise und Rechnungen automatisch aus:
BASE Als Flatrate-Anbieter verzichtet Base bisher leider auf die Bereitstellung elektronischer Rechnungsdokumente. Daher müssen wir Sie als Base-Kunden bitten, bis zur eventuellen Einführung einer solchen Möglichkeit Ihr Telefonieprofil über die Regler einzustellen. Ein Auszug aus den Base FAQ:
“Da bei unserem Tarif BASE günstiges Telefonieren und SMS im Vordergrund stehen, verzichten wir auf zusätzliche Dienste wie z.B. eine Online-Rechnung. Ein BASE Account zur Einsicht der aktuellen BASE Rechnung steht nicht zur Verfügung.”
Blau EVN im PDF-Format
Blau bietet allen seinen Kunden auf seiner Website einen kostenlosen Einzelverbindungsnachweis zum Download an, aus dem telfish das komplette Telefonieprofil auslesen kann.
Callmobile EVN im PDF-Format
Callmobile bietet allen seinen Kunden auf seiner Website einen kostenlosen Einzelverbindungsnachweis zum Download an, aus dem telfish das komplette Telefonierprofil auslesen kann.
Debitel
Debitel Rechnung im PDF-Format
Aus dem Debitel Rechnungsdokument kann telfish die aktuellen Grundgebühren für Tarif und Optionen auslesen.
Debitel EVN im PDF-Format
Der Debitel Einzelverbindungsnachweis liefert telfish alle nötigen Informationen über Ihr Telefonierverhalten.
Am einfachsten ist es, telfish sowohl Ihre Debitel Rechnung als auch Ihren Einzelverbindungsnachweis zur Verfügung zu stellen.Alternativ dazu können Sie auch nur den EVN hochladen und die Summe aller monatlichen Fixkosten (Grundgebühren) manuell eintragen.
telfish Quickstart Anleitung
Erste Schritte mit der Mobilfunk-Suchmaschine telfish.com. In aller Kürze - 2 Minuten um 50% und mehr bei den Handykosten zu sparen.
Wir sind auf die Kommentare gespannt. Fehlt etwas? Zu schnell, zu oberflächlich?
WDR - Was taugen Handy-Tarifrechner im Internet?
In einem Kurzbeitrag der Reihe “Quintessenz” beschäftigt sich der WDR 2 mit Handytarifen. Unter anderem wird auch telfish dort vorgestellt. Einige interessante Zitat aus diesem Beitrag:
“Wem die Eingabe der genauen Daten in die Suchmaske zu lange dauert, kann sich auch schnell über Standard-Suchprofile (”Viel-, Wenig-, Normal-, Dauertelefonierer”) einen Überblick verschaffen. Die Ergebnisse sind aber zwingend “grober”, weil die Richtwerte nie zu 100 Prozent mit dem eigenen Telefonierverhalten übereinstimmen.”
“Manche Suchmaschinen vergleichen sehr aufwändig und berücksichtigen zum Beispiel nicht nur Telefonate und SMS, sondern auch Roaming, MMS und Datenverbindungen per GPRS und UMTS.”
Hier ist wohl telfish.com gemeint.
“Flatrates, bei denen nur Gespräche in einzelne Netze inklusive sind, erzeugen häufig zusätzliche Kosten in andere Netze. Flatrates, bei denen alle Netze inklusive sind, lohnen sich nur für extreme Dauertelefonierer.”
Das sollte fürs erste genügen; den gesamten Beitrag finden Sie hier. Den O-Ton gibts hier.
WDR 2, 8. August 2007
Gründungskosten, die Zweite
Über’s Wochenende bin ich nicht dazu gekommen, dafür jetzt umso philosophischer:
Die echten Gründungskosten, bzw. Produkt-Entwicklungskosten sind die Opportunitätskosten.
Nochmal auf Deutsch, an unserem Beispiel: Wir arbeiten und recherchieren an der telfish-Idee seit Ende 2005; starten wollten wir schließlich zur Cebit 2006. Gestartet sind wir (offiziell) am 1. Mai 2007! Weil:
- das Problem doch wesentlich komplexer ist, als wir ursprünglich angenommen haben
- wir nicht sauber und strukturiert genug recherchiert und entworfen haben
- anfangs alles auf die “ganz billige Tour” selber gemacht haben.
Was ist uns dadurch verloren gegangen? Ein ganzes Jahr am Markt. Natürlich ist die Komplexität im Handytarif-Markt immer noch schlimmer geworden - wir machen uns keine Sorgen darüber das irgend jemand ohne uns auskäme ![]()
Allerdings hätten wir in diesem Jahr schon fleissig Kooperationen eintüten und Geld verdienen können.
Die Lehre die ich daraus gezogen habe, ist: Wenigstens mit ein bischen Spielgeld - und eventuell einem Business-Angel - zu starten. Der Mehrwert, den einige zehntausend Euro stiften ist enorm. Einige Konkrete Beispiele:
- Wir haben vermutlich ein bis zwei Mann-Monate auf die unterschiedlichen Designs verbraten. Für das Letzte haben wir uns für knappe 1500 EUR einen Designer eingekauft, der hat das in wenigen Tagen (schick wie wir finden) gemacht.
- Wir haben sicher einige Zeit-Monate verloren, weil wir Anfangs nur mit einer Person entwickelt haben; mittlerweile würde ich immer mindestens zu zweit entwickeln, das steigert die “gegenseitige Befruchtung” enorm. Die Kosten für einen Entwickler sind zu hoch? Wir haben einen exzellenten Praktikanten aus Kolumbien eingestellt (mittlerweile fest!) der uns während des Praktikums 600 EUR (all incl.) gekostet hat (www.iaeste.org)
- Überhaupt: “Quick and Dirty” und nicht “solide und urdeutsch” für die erste Beta wäre jetzt unser Ansatz. Wir haben viel Zeit auf architektonische Überlegungen verwandt, die wir nachher sowieso wieder ersetzt haben.
Natürlich haben wir enorm viel gelernt und das Problem viel tiefer durchdrungen während dieser Zeit. Mittlerweile würde ich einfach eher auf den Markt wollen, um zu testen ob dieser das Produkt überhaupt will.
Genug Internas, sonst will uns vielleicht niemand mehr kaufen ![]()
Gründungskosten - Block-Stock von easn.de
Die Frage ist gut, nur ist es auch schon wieder so lange her
Wie hoch sind die Gründungskosten? - fragt Andreas Gerads in seinem Blog zum Thema “Startups” - easn.de.
Lass uns zuerst akademisch werden: Es gibt da sicher einige Kategorien, die es zu trennen gilt:
- Rechtliche/Zwangskosten
- Beratungskosten
- Fehler, die nachher zu Kosten werden
- Variable Kosten, die bei der Gründung entstehen
1.) Wir haben als GmbH gegründet, und keine Mantelgesellschaft genutzt (nix aus der “Schublade”, alles Neu). Die Kosten beim Notar lagen bei etwa 400 €. Als nicht absoluter Anfänger haben wir mit Hilfe des Buchs “So gründe und führe ich eine GmbH” (Beck-Rechtsberater) die notwendigen Dokumente erstellt. Wirklich empfehlenwert und einfach!Dafür haben wir bekommen:
- Beurkundungsgebühr (166€)
- Notar Standard-Kekse (gratis)
- Liste der Gesellschafter (13 €)
- Schreibgebühren und Auslagen (40 €)
- MwSt und
- Gebühren fürs Registergericht (ca. 150 €)
Ich würde wieder eine GmbH gründen: Es geht schnell (innerhalb 48 h kann alles erledigt sein) und es ist meiner Erfahrung nach ein Vehikel, dass auch Investoren kennen und deshalb mögen. Zum “alleine spielen” würde ich nur eine GbR betreiben (wenn es keine Haftungsprobleme gibt).
2.) Hielten sich bei uns in Grenzen, wir haben lediglich die ersten Vertragsmuster für die gängigsten Geschäftsvorfälle und die Website (Impressum etc.) von einem Anwalt prüfen lassen. Dabei ist das Gespräch fast wichtiger als die fertigen Verträge, weil ich viel darüber gelernt habe, wo die juristischen Klippen sind, die es im Geschäftsmodell zu umschiffen gilt.
3.) Damit meine ich etwa Fehler, die man Anfangs macht um - so ganz typisch - Geld zu sparen. Das kann der Verzicht auf einen Designer sein, der einen dann durch den Image-Schaden teuer zu stehen kommt. Oder der Verzicht auf einen Rechtsanwalt, wenn die ersten Abmahnungen ins Haus flattern.
4.) Interessiert sich jemand hier für die Kosten der Entwicklung der ersten Website unseres Produkts (-> www.telfish.com)? Falls ja, sagt mir in den Kommentaren Bescheid. Dann schreibe ich da ein paar Takte zu.
