FAZ - Handy-Tarife - Auf den richtigen Takt kommt es an

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11. Januar 2009 hat Patrick Bernau sich mit dem häufig unterbewerteten Thema 'Taktung bei Handytarifen' auseinander gesetzt. Vorgestellt wurde eine Studie die vom Lehrstuhl 'Electronic Commerce' unter Leitung von Prof. Dr. Skiera, basierend auf Daten von telfish.com, erstellt wurde. telfish.com, die Mobilfunk-Suchmaschine, analysiert elektronische Einzelverbindungsnachweise und findet aus über 300.000 Tarif-Options-Kombinationen den passendsten und damit günstigsten Handytarif. Dazu laden die Nutzer Ihre EVN-Dokumente bei telfish hoch; diese wurden für die Studie anonymisiert ausgewertet. Damit wurde erstmals in Deutschland wissenschaftliche fundiert die finanzielle Bedeutung der Taktung (die 'Stückelung' der Abrechnungseinheiten) für die Provider und auch die Mobilfunk-Kunden herausgearbeitet:
  • "Wenn der Handynutzer den falschen Takt im Vertrag stehen hat, kosten ihn Handygespräche im Durchschnitt 40 Prozent zu viel."
  • "Handynutzer können also viel Geld sparen, wenn sie bei der Tarifwahl auch den Takt beachten. Das ist derzeit eine der wichtigsten Möglichkeiten, das Telefonieren günstig zu halten. Mit Flatrates dagegen lässt sich kaum Geld sparen, im Gegenteil: Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass Handykunden für die unbegrenzten Redetarife deutlich zu viel bezahlen."
  • "Fast jeder zweite Handykunde zahlt deshalb zu viel, haben die Frankfurter Ökonomen ausgerechnet."
  • "In Tarifen mit niedriger Grundgebühr zum Beispiel lohnt sich der Zehn-Sekunden-Takt für Durchschnitts-Telefonierer schon, wenn sie mindestens sieben Anrufe pro Woche führen"
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